Absage Stausee Crosstriathlon

„Es fällt uns wirklich schwer diese Zeilen zu schreiben, aber leider kommen einige Dinge anders als man es sich wünscht. Nach der Absage des Stausee Crosstriathlon im letzten Jahr hatten wir das Event erneut in Angriff genommen. Leider müssen wir aber auch den für den 13.07.2019 geplanten Stausee Crosstriathlon absagen. Diesmal sind die Gründe allerdings andere. Im vergangenen Jahr erfolgte die Absage, da wir zum gleichen Zeitpunkt organisatorisch noch nicht an dem Punkt waren, an welchem wir hätten sein müssen. Für dieses Jahr haben wir neue Partner gewonnen. Wir haben uns mit dem Schwimm-Club Chemnitz von 1892 e.V. und den Team FangtDasGnu aus Limbach-Oberfrohna zusammengetan und wollten einen Cross Cup ins Leben rufen. Auch Helfer waren so gefunden. Mit BMW hatten wir einen großen Namenssponsor an Bord. Außerdem sollten die Sächsischen Meisterschaften im Crosstriathlon bei uns ausgetragen werden. Seit Oktober hatten wir auch den Termin seitens des Stausee Betreibers gesichert, es galt jedoch noch Details zur Durchführung zu besprechen. Aus dem wirklich schwierigen ersten Event in 2017 haben wir einiges gelernt und das Konzept deutlich verfeinert. Hinsichtlich Streckenführung, Absicherung des Stauseegeländes und der Zugänge zum Stausee haben wir kostenintensive Maßnahmen eingearbeitet. Was sich allerdings nicht ändern lässt, ist die Nutzung der Wasserfläche des Stausees während der Öffnungszeit. Und genau dies wird in diesem Jahr leider nicht entsprechend unserer Zeitplanung genehmigt. Uns wurden dafür Alternativangebote gemacht – die Durchführung zu einem anderen Termin oder die Verschiebung vor Öffnung des Stausees. Leider sehen wir dies nicht realistisch durchführbar. Das Event in den Mai vorziehen bekommen wir organisatorisch nichtmehr hin. Verschieben auf Ende September ist auch keine Option. Einmal haben wir als Verein in dem Zeitraum ein zeitraubendes anderes Großprojekt und für Triathleten ist das auch außerhalb der Saison. Die Anpassung des Zeitplans ist auch zu kritisch. Den ersten Start können wir nicht auf 6Uhr in die früh verschieben, beide Distanzen parallel starten lassen, wird aus unserer Sicht auch nicht attraktiv. Bliebe noch die Möglichkeit jede Disziplin an einem eigenen Tag durchzuführen. Aber man muss immer kalkulieren, dass jedes Mal der Auf- und Abbau und die Helfer zur Durchführung in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen müssen. Dies können wir leider nicht gewährleisten und das Konzept an sich würde auch an Attraktivität verlieren. Leider ist daher die Absage für uns die einzige Option – am Ende hat also leider ca. eine halbe Stunde der parallelen Wassernutzung entschieden. Ob wir nochmal die Kraft und Motivation finden einen Triathlon, Duathlon oder ähnliches Konzept in Angriff zu nehmen, müssen wir noch entscheiden. Es scheint allerdings aktuell erstmal in weite Ferne gerückt zu sein. Es tut uns wirklich leid – der Triathlon hätte den Wettkampfkalender der Region aus unserer Sicht wirklich aufgewertet.“

Mit sportlichen Grüßen

Steffen Kehrer