35. Leipziger Triathlon ein Highlight der sächsischen Triathlonsaison

Ausgerechnet am vergangenen Sonntag meinte es der Wettergott nicht gerade gut mit den Organisatoren des Leipziger Triathlons, der nun schon zum 35. Mal stattfand. Bedeckter Himmel und vereinzelte Regentropfen trübten das Bild des sehr gut vorbereiteten Triathlons.

Die Sportler der olympischen Distanz, die ab 11 Uhr auf die Strecke gingen, störte es nicht so sehr. Es waren angenehme Temperaturen und ideale Voraussetzungen für den perfekten Wettkampf.

Eigentlich sollte es für das jungvermählte Ehepaar Per und Ivonne van Vleken der entspannte Wettkampf nach ihrer Hochzeit sein, doch sowohl Ivonne als auch Per mussten sich strecken und hart kämpfen. Per fuhr einige Zeit den Führenden hinterher, bevor er auf der Laufstrecke dann doch alles perfekt machen konnte. Er siegte von  Marcus Wöllner (ebenfalls  Triathlonfüchse Osterburg) und Christian Altstadt vom LTV Erfurt.

Ivonne musste sogar auf den kleinen Brautschleier verzichten, den sie sich für den Lauf aufsetzen wollte. „ Die Jungsche hat mir  ganz schon Druck gemacht!“, gemeint war Caroline Pohl, die mit dem 17. Platz bei der EM in Tartu im Rücken lange Zeit führte und sich auch erst auf der Laufstrecke geschlagen geben musste. Hier war der Einlauf Yvonne van Vlerken (RV DJ`s Bikeshop SIMPLON Hard) vor Caroline Pohl (Triathlon Club Leipzig e.V.) und Conny Blumert (Leipzig). Insgesamt waren hier 583 Sportler an den Start gegangen

Die Witterung änderte sich dann leicht gegen Mittag und die Sonne kam manchmal zu Vorschein.

Beim Start des  Fitness-Triathlons gg. 14:30 Uhr waren es dann  614 Einzel- sowie  156 Staffelstarter. Das Wetter war schwül-warm und den Sportlern wurde sehr viel abverlangt. Es siegte Tim Siepmann (Triathlon Potsdam e. V.) vor Kai Witzlack-Makarevich (SC DHfK Leipzig) und Benjamin Heinz (SV Burkhardtsgrün). Bei den Frauen siegte Katrin Bogen (SC DHfK Leipzig) vor Anna Hayder (ESV Lok Beucha) und Lisa Gelfert (SV Burkhardtsgrün).

 

Neben den sportlichen Highlights gab es noch eine technische Neuerung: Auf einer großen LED-Wand konnte man das Rennen mittels GPS-Daten verfolgen.

Alle Beteiligten freuen sich nun schon auf die 36. Auflage im nächsten Jahr in Leipzig.

AV