Moritzburg erneut ein Highlight sächsischen Triathlons

Bereits seine 17. Auflage erlebte am vergangenen Wochenende der Schlosstriathlon in  Moritzburg. Bis auf die Langdistanz waren alle Wettkämpfe schon seit Eröffnung der Anmeldung ausgebucht und nur mit etwas Glück konnte der eine oder andere Sportler über die Wartelisten am Veranstaltungstag noch einen Startplatz ergattern.

Bereits am Freitagabend checkten die Triathleten der Langdistanz ein und gingen am Samstagmorgen gegen 7 Uhr an den Start des „BarockMan“, wie die Langdistanz seit einigen Jahren heißt.

Kurz vor 11 Uhr starteten dann die Sportler über die Halbdistanz. Für beide Wettkämpfe kann man wohl oder übel den Begriff „ Hitzeschlacht“ verwenden. Die Temperaturen lagen weit über der 30°C – Marke.  Für einige Sportler bedeutete dies die Aufgabe des Wettkampfes, was aber durchaus vernünftig war.

Erfreulich ist, dass die Siege bei den beiden Männerwertungen mit Maik Eisleben (SG Adelsberg) auf der Langdistanz und mit Sebastian Guhr (OSSV Kamenz) nach Sachsen gegangen sind. Erstmalig gab es auch den Duettwettkampf, bei dem zwei Sportler abwechselnd die Mitteldistanz mit Pausen im Wechsel absolvieren. Hierbei siegte das Duo Romy Stotz / Bernd Klopsch.

Am zweiten Tag meinte es das Wetter anfangs gut. Als gegen 9 Uhr die Wellen des Olympischen Triathlons gestartet wurden, war es zeitweise stark bewölkt und die Sonne brannte nicht so heiß. Der Sieg auf dieser Strecke ging bei den Männer an Phillipp Dressel- Putz (SC Plauen 06) und bei den Frauen Franziska Küttner von der SG Adelsberg.

Pünktlich zum Check-In der Sprint-Jedermann-Strecke brannte dann die Sonne wieder brutal auf die Wechselzone. So wurde auch dieser Wettkampf zu einem waren Härtetest für die Teilnehmer.

Beim Sprint siegten Anna Heyder (ESV Lok Beucha) und Lukas Seifert (OSSV Kamenz). Den „Jedermann“ gewann bei den Frauen Franziska List und bei den Männer Robin Duha (SV Elbland Coswig-Meißen e.V.).

Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten zu den hervorragenden Leistungen, die angesichts der heißen Witterung hoch zu bewerten sind.

Für die zahlreichen mitangereisten Angehörigen, die Gäste sowie die Sportler gab es neben der Wechselzone, wie schon in den vergangenen Jahren, eine Triathlonmesse. Zahlreiche triathlonspezifische Händler sowie Sponsoren boten eine große Auswahl an Ausrüstung an. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Unser Verband war mit einen Informationstand vertreten und konnte allen Interessierten Auskunft rund um die Organisation des Triathlonsportes geben.

Einige unserer Kadersportler, die mit Ihren startenden Eltern angereist waren, schauten vorbei und präsentierten stolz Ihre neue Bekleidung von Kooperationspartner Kaiwami.