Triathlon WM Rotterdam – sächsischer Starter leider ohne Medaillenränge

Paratriathlon -WM

Für Martin Schulz (Leipzig), Paralympics-Goldmedaillengewinner und dreifacher Paratriathlon-Weltmeister in der PTS5 (leichte Behinderung), war die Weltmeisterschaft dagegen schon nach wenigen Metern auf der Laufstrecke vorbei. Eine alte Fußverletzung war am Vorabend des Rennens wieder aufgebrochen. „Es ist frustrierend und deprimierend, dass ich heute nicht zeigen konnte, was ich drauf habe“, sagte Schulz nach dem Wettkampf enttäuscht. Beim Schwimmen habe es noch problemlos funktioniert, aber schon der Weg zum Rad sei extrem schmerzhaft gewesen, so Schulz weiter. „Ich habe mich grundsätzlich sehr gut gefühlt, musste mir aber nach wenigen Laufmetern eingestehen, dass auch mit Zähne zusammenbeißen nichts geht.“ 2016 hatte Schulz an gleicher Stelle noch seinen dritten WM-Titel gewonnen.

Junioren-WM

Schon beim Schwimmen im 17 Grad kühlen Wasser des Rotterdamer Rijnhavens verpassten es die deutschen Damen, sich im Vorderfeld zu positionieren. Einzig Bianca Bogen wechselte als Neunte in Reichweite zur Spitze. Letztlich fanden sich aber alle drei DTU-Damen in der zweiten Verfolgergruppe wieder. „Ich bin auf dem Rad sehr viel vorn gefahren, habe extrem viel gearbeitet“, sagte Meißner nach dem Rennen. Keine 20 Sekunden fehlten dann auch dank ihrer Arbeit beim zweiten Wechsel zu einer möglichen DTU-Medaille. Die Neubrandenburgerin setzte danach alles auf eine Karte. „Beim Laufen habe ich alles versucht, aber die Mädels vorn waren sehr stark heute, sodass es leider nicht mehr gereicht hat, um noch an die Medaillenränge heran zu laufen“, so die 19-Jährige. Nach 1:02:50 Stunden lief Meißner als WM-Siebte – mit 1:33 Minuten Rückstand auf die alte und neue Weltmeisterin – ins Ziel. Für die WM-Rookies Bogen und Braun blieben die Uhren nach guten Leistungen und 1:03:56 Stunden bzw. 1:04:09 Stunden stehen.

ITU World Triathlon Grand Final Rotterdam 2017, Paratriathlon, Martin Schulz, GER #530, Photo: JoKleindl/DTU