Sächsischer Triathlet feiert 80.Geburtstag

Werner Dutschke gilt als einer der Pioniere des sächsischen Triathlons. Er ist bescheiden und ein Mann der leisen Worte. Um seine Leistungen macht er keinen Hype. Dies war auch so, als er im Juli in Roth seinen letzten Triathlon auf der Ironman-Distanz finishte.  An sich wäre dies nichts Besonderes, wenn es nicht sein erstes Wettkampfjahr in der AK 80 wäre.

Am vergangenen Mittwoch feierte  er in seiner Wahlheimat in Stützengrün  seinen 80.Geburtstag. Unser Verband gehörte natürlich auch zu den zahlreichen Gratulanten.

Zum Triathlon ist der gebürtige Leipziger durch Zufall gekommen, nämlich als er einen Zettel für den „Ausdauerdreikampf“ (so wurde der staatlich nicht unterstütze Sport genannt) am Kulkwitzer See in Leipzig an einem Baum entdeckte. Das war vor 34 Jahren und er hat noch bei keinem Triathlon am Kulkwitzer See gefehlt. Auch in diesem Jahr nicht, obwohl dies schon 2 Wochen nach dem Wettkampf in Roth war.

Mit akribischer Statistik und eisernem Willen betreibt er sein Training für seinen Sport. Er ist dabei Trainer, Radmonteur und Analyst in einer Person. Davon kann manch junger Sportler noch viel lernen.

Wenn er in den nächsten Tagen seinen  Geburtstag in Kreise seiner Familie feiert, wird ihm seine Ehefrau Gisela genauso treu zur Seite stehen, wie bei all den Wettkämpfen in den letzten Jahrzehnten.

Die Mitglieder sowie das Präsidium unseres Verbandes wünschen Ihm weiterhin viel Gesundheit und noch viele erfolgreich absolvierte Wettkämpfe im Triathlon.